Grußwort

Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Schirmherrin des Projekts »Open Roberta«

 

Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist heute mehr denn je auf gut ausgebildete Nachwuchskräfte in naturwissenschaftlich-technischen Fächern angewiesen. Mit der Weiterentwicklung unserer Wirtschaft hin zur »Industrie 4.0« steigt der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften mit Querschnitts-Kompetenzen aus Ingenieurwesen und Informatik.

Die Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen in den Natur- und Technikwissenschaften ist in den vergangenen Jahren zwar angestiegen, doch der Bedarf ist bei Weitem noch nicht gedeckt. Um junge Menschen von der Kita bis zur Hochschule für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu interessieren, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Vielzahl von Projekten und Initiativen. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir dabei auch auf die Förderung von Frauen in MINT-Fächern.

Auch die Fraunhofer-Gesellschaft ist seit vielen Jahren bei der Nachwuchsförderung engagiert. Schülerlabore, Wettbewerbe und Talentakademien vermitteln Schülerinnen und Schülern spielerisch den Umgang mit Technik. Dazu gehört auch das Projekt »Roberta – Lernen mit Robotern«, das 2002 durch eine Förderung des BMBF auf den Weg gebracht wurde und das nun zu »Open Roberta«, einer offenen Programmierplattform für Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte, weiterentwickelt wurde.

»Roberta« interessiert und motiviert Mädchen und Jungen sehr erfolgreich für Informatik, Technik und Naturwissenschaften. Pro Jahr werden damit 30.000 Schülerinnen und Schüler erreicht. Zu diesem Erfolg gratuliere ich der Fraunhofer-Gesellschaft und dem federführenden Fraunhofer IAIS herzlich.

Und ich freue mich, dass die Fraunhofer-Gesellschaft im »Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft« die Initiative ergriffen hat, die zahlreichen Angebote, die Kinder und Jugendliche an das Programmieren heranführen, unter einem Dach zu bündeln – durch das neue Online-Portal »Jeder kann programmieren«.

 

Prof. Dr. Johanna Wanka

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